|
Eine Gartensonnenuhr entspannt seinen
Betrachter
Sie sehen immer schön aus, die
Gartensonnenuhren. Sie laufen ohne Strom und Geräusche vorwärts
und stoppen ganz plötzlich wie von Geisterhand. Dabei wissen sie immer ganz
genau, wann die Sonne scheint und wann Wolken aufziehen. Sie sind so etwas
wie eine kleine Wetterstation. Die Rede ist von Gartensonnenuhren.
Wir begegnen ihnen meist zu Anfang einmal an einer Hauswand als
Wandsonnenuhr. Dann schauen wir fast immer direkt auf unsere Armbanduhr um
die Zeit zu vergleichen. Man ist aber immer gnädig mit den alten
Sonnenuhren. Schließlich sind sie ja schon viele Jahre alt und da ist man
doch nachsichtig oder?
Bei Wandsonnenuhren geht meist als erstes das Ziffernblatt kaputt und nicht
das Uhrwerk. Die Wandsonnenuhr verblasst mit der Zeit und müssen dann
erneuert werden.
Bei den Gartensonnenuhren ist dies etwas anders. Hier ist
das Ziffernblatt oft aus Stein und die Stundeneinteilung eingraviert. So
kann man viele Jahre unbeschert die Sonne und die Kraft der Sonnenuhr
verfolgen. Neben Stein sind auch noch andere Materialien möglich. Oft sind
das Edelstahl, Holz, Glas und Eisen. Wobei die Auswahl an die Umgebung des
zukünftigen Standortes angepasst werden soll. Edelstahl passt natürlich
nicht unbedingt in einen Garten mit vielen Natursteinen. Und umgekehrt passt
eine Wandsonnenuhr aus Edelstahl sehr gut zu einem Haus, dass bereits
Geländer und andere Bauteile aus Edelstahl besitzt.
Wer eine Sonnenuhr besitzt , der würdigt auch ein klein wenig die Kraft der
Sonne. Ohne die Sonne wäre übrigens kein Leben auf der Erde möglich. Das
vergessen wir nur alle zu leicht in unseren hektischen Gesellschaft.
[Autor(in):
Wolfgang Wenzel | Kontakt: beratung-wenzel[at]web[dot]de]
[Social
Bookmarks: für noch mehr
Leser dieses Artikels!]
|