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In der Lederhose schaut´s leer aus
Gestern war der Tag des
Kusses. So manch ein Schreiberling wünscht sich, dass die Muse ihn des
Öfteren küsse. Er soll was schreiben, will auch oder doch auch wieder nicht,
das ergibt schon einen Konflikt. Doch oft ist es eben so: was man soll, will
man nicht und was man will, soll man nicht. Manch einen interessiert das
Thema
Lederhosen Shop, manch einen lässt es eher kalt. Eine Weisheit,
ohne die sich schlecht leben lässt. Teile man also die Menschheit in an
Trachtenmode für Damen Interessierte ein und nicht Interessierte. Wie kommt
es zu dieser Einteilung? Was können die Gründe für ein solches Interesse
sein?
Nun, im Grunde ist das eine Kindergartenfrage. Will sich jemand eine Bayern
Lederhose oder ein Dirndl kaufen, so interessiert er sich wohl für Schnitte,
Modelle, Preise und Läden. Will Jemand dergleichen verkaufen, so
interessiert er sich ebenfalls dafür, vor allem, was sich wie gut verkauft
und auch, wie er wohl am besten verkauft. Reines Profitdenken! Das haben wir
gern. Und dann gibt es Menschen, die wollen oder sollen oder sind dazu
auserkoren, Texte über Trachtenmode für Herren zu schreiben und
natürlicherweise können sie sich auch nichts Schöneres vorstellen, als
gerade das zu tun. Sie tun es nur und ausschließlich deswegen, weil sie
fasziniert sind von Schnitt, Beschaffenheit und Herkunft eines dieser urigen
Modelle, die immer noch aktuell und mondän sind.
Und weil sie so begeistert sind vom Thema, flitzen ihre Finger über die
Computertastatur, ja, es kann gar nicht schnell genug gehen. Die Gedanken
fliegen vorbei und scheißen ins Gehirn, dass es so kracht. Schön wär´s. Auch
die schönste Lederhose kann hin und wieder vor allem eines hinterlassen:
Leere.
[Autor(in):
Michaela Krüger | Kontakt: mk[at]bavaria-lederhosen[dot]com]
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