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Ausbildung von jungen Pferden
Vor allem im
Rennsport beginnt die Ausbildung der
Pferde
recht früh, da bereits Galopprennen für Zweijährige und
Dreijährige veranstaltet werden. Im Normalfall dauert es
allerdings wesentlich länger, bis aus einem jungen Pferd ein
richtiges Reitpferd wird.
Die Grundausbildung des Pferdes beginnt im Fohlenalter. Noch
während das Fohlen Seite an Seite mit seiner Mutter über die
Weide läuft, muss eine Gewöhnung an den Menschen erfolgen. Dabei
ist es wichtig, dass das junge Pferd lernt, den Menschen zu
respektieren und ihm gegenüber gehorsam zu sein. Ganz dem Motto
entsprechend: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Das Fohlen muss begreifen, dass keine Gefahr darin besteht, ein
Halfter zu tragen und sich vom Menschen führen zu lassen.
Außerdem muss es sich daran gewöhnen, angebunden zu werden und
sich die Hufe aufnehmen und reinigen zu lassen. In kleinen
Schritten bringt man dem jungen Pferd diese Dinge innerhalb
seiner ersten beiden Lebensjahre bei.
Im Alter von zwei bis drei Jahren, kommen weitere Übungen am
Boden hinzu, die das immer noch junge Pferd auf seine spätere
Aufgabe als Reittier vorbereiten. Abschließend erfolgt während
dieser Grundausbildung die Gewöhnung an das Tragen von Sattel
und Trense.
Erst wenn das Pferd vier Jahre alt ist, ist der Rücken kräftig
genug, um das Gewicht eines Reiters zu tragen und man beginnt
mit dem eigentlichen Einreiten. Nachdem das Pferd gelernt hat,
sich einigermaßen mit dem Gewicht des Reiters auf seinem Rücken
auszubalancieren, bringt ihm der Ausbilder die Hilfen (Schenkel,
Zügel) und die erwünschten Reaktionen bei. Mit Fortschreiten der
Ausbildung, kommen immer mehr Dinge hinzu, bis das Pferd
schließlich als Reittier nutzbar ist.
[Autor(in):
Bianca Hilge | Kontakt: biancahilge[at]aol[dot]com]
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