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Die Entstehung der
Schuhe in diesem Jahrhundert
Am Anfang des 20.
Jahrhunderts, war es üblich Lederschuhe zu tragen. Diese allerdings
waren sehr anstrengend in der Produktion und ebenso kompliziert in
der Pflege. deshalb wurde 1911 ein neuartiges Gerb-Verfahren
entwickelt, bei dem mit Chromsalzen behandeltes Leder in
verschiedenen Trocknungsschritten getrocknet wurde um im weiteren
Verlauf ein zweites mal mit Chromsalz behandelt zu werden. Infolge
dieses neu entwickelte Verfahrens boten sich den Schuhmachern
mehrere neue Gestaltungsmöglichkeiten: Fort von den langweiligen
abgerundeten Lederstiefeln, hin zu neuartigen Sport Schuhen. jene
wurde nebenbei bemerkt um das Jahr 1960 herum entwickelt, wenngleich
sie erst gegen 1980 ihren eigentlichen Siegeszug, der bis heute
anhält, antraten.
Nichtsdestoweniger sollte noch passieren: von der Entwicklung des
Chromsalz Gerbverfahrens bis hin zum modernen Sneaker, der
bekanntlich so gar nichts mit dem Sportschuh von einst gemein hat.
Insbesondere ist die Tendenz der Schuhpreise ausgesprochen
faszinierend. Inzwischen sind
Schuhe günstig zu haben. Doch weshalb überhaupt?
Wesentlich auf diesem beschwerlichen Weg war auf auf jeden Fall die
Entwicklung neuer Kunststoffe die Schuhherstellung um fast 4 Hundert
Prozent verbilligte.
Durch jene Verbilligung konnten sich immer mehr Menschen neue Schuhe
leisten und eben auch immer häufiger.
So war es der Lauf der Geschichte dass die Mode nicht wie früher
alle zwanzig Jahre revolutioniert wurde sondern jährlich, oder sogar
halbjährig. War es vor einem Jahrhundert eine Revolution wenn jemand
einen spitzen Schuh anfertigte, anstatt den üblichen Runden, gibt es
gegenwärtig durch der stetig dichter aufeinander folgenden
Konsumzyklen, nichts mehr, was der Verbraucher nicht schon woanders
gesehen hätte Nicht beim Preis, noch bei der Höhe der Absätze
scheinen Grenzen zu gelten.
Besonders Damenschuhe unterlaufen immer kürzer werdenden
Konsumzyklen. Was heute noch als trendig gilt ist in zwei Monaten
schon wieder überholt. Nichts desto trotz ist es wenig
verwunderlich, dass Schuhe heutzutage günstiger zu kaufen sind als
jemals vorher. Durch das Auslagern in Länder mit niedrigerem
Einkommen, befinden sich die Produktionskosten für Schuhe
gegenwärtig auf einem historischem Tiefstand. Das gesparte Geld wird
zumeist gut angelegt, wie z.B. in Mathe Nachhilfe oder ähnliches.
Wenngleich nichtsdestotrotz bei den Preisen eine leichte
Preiserhöhung zu erfassen ist. Eine, im 1. Moment erstaunliche
Entwicklung, die allerdings durch die gestiegenen Marketing und
Färbemittelkosten zu erklären sind. Jedoch sollte sich jeder mündige
Schuhkäufer im Klaren sein, unter welchen katastrophalen
Voraussetzungen die Sneaker produziert werden, die er zu einem ach
so geringem Preis gekauft hat. Wobei es durchaus bei teuren Schuhen
keinesfalls eine Garantie gibt, dass diese unter besseren
Voraussetzungen produziert wurden. Im Gegenteil, meistens kommen
günstige und teure Schuhe aus ein und derselben Fertigungsanlage und
werden lediglich mit einem anderem Logo bzw. Etikett ausgestattet,
der die Preisdifferenz rechtfertigt.
[Autor(in):
Thomas Brum | Kontakt: cirrilu[at]hotmail[dot]de]
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