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Spanien
verfügt mit ca. 1 Mio. Hektar Anbaufläche über das größte
Weinanbaugebiet der Welt. Auf Grund der unterschiedlichen
Regionen Spaniens, mit Flachlandebenen im inneren des Landes und
Gebirgen im Norden, bietet Spanien mit seinem warmen, trockenen
Klima ideale Voraussetzungen für die verschiedensten Weinsorten.
So kommen in Spanien über 200 verschiedene Rebsorten zum
Einsatz.
Zu den berühmtesten Rebsorten zählen sicherlich die
Tempranillo-Rebe und der Garnacha. Beide Sorten verfügen über
einen besonders fruchtigen und aromatischen Geschmack. Die
Tempranillo-Rebe macht im Übrigen auch den größten Anteil der
insgesamt angebauten roten Rebsorten aus. Ihre dickschalige
Beere reift im Gegensatz zu den anderen Rebsorten relativ früh,
was ihr letztendlich auch den Namen gab. Tempranillo, abgeleitet
von dem spanischen Wort „Temprano“, was „früh“ bedeutet.
Qualität des spanischen Rotweins
Mit ca. 5000 Weingütern, produzieren die Spanier Weine
unterschiedlichster Qualität. Um den Wein qualitativ zu
kategorisieren, gibt es drei Klassen, in die sie sich aufteilen.
Vino de Mesa: So bezeichnet man Landweine, bzw. Tischweine der
einfachen Art.
Vinos de la Tierra: So bezeichnet man Landweine, die qualitativ
etwas besser abschneiden.
Vinos de pago: Weine dieser Kategorie, zählen zur höchsten
Qualitätsstufe und sind in der Regel Weine aus Einzellagen.
Um herauszufinden, welche Eigenschaften ein roter Spanienwein
hat, kann man bei den meisten Rotweinflaschen am Etikett
erkennen. Hier einige Hinweise und ihre Bedeutung.
dulce = süss, abocado = lieblich, semiseco = halbtrocken, seco =
trocken, blanco = weiss, tinto = rot, rosado = rosé
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